Häufig gestellte Fragen

Welches Kind wird an der neuen Gesamtschule aufgenommen?

An einer Gesamtschule kann grundsätzlich jedes Kind aufgenommen werden.

Es sollen gute – mittlere – schwächere Schülerinnen und Schüler in einem ausgewogenen Verhältnis aufgenommen werden. Ausschlaggebend dafür sind die Noten auf dem Zeugnis der 4. Klasse (1. Halbjahr), aber auch die Entwicklung des Kindes. Daher bitten wir die Eltern, dass uns bei der Schulanmeldung auch die Zeugnisse der 3. Klasse vorgelegt werden.

Diese Kriterien entscheiden über die Aufnahme, wenn mehr Anmeldungen da sind als Plätze vergeben werden können:

1. Wohnort Burscheid
2. ausgewogenes Verhältnis in verschiedenen Leistungsgruppen/ Aufnahme von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
3. ausgewogenes Verhältnis Jungen-Mädchen
4. Geschwisterkinder
5. Entfernung zur Schule (Schulweg für das Kind und in Frage kommende alternative Schulen)

Wenn die Aufnahmekapazität überschritten ist und Sie eine Absage bekommen, können Sie auf Wunsch Ihr Kind auf eine Warteliste setzen lassen, falls Nachrückerplätze vergeben werden können (z.B. bei Umzug).

Berücksichtigung von Kindern mit besonderem Förderbedarf :

Grundsätzlich sehen wir es als Schule in Trägerschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland als unsere besondere Aufgabe an, uns um Kinder mit einem besonderen Handicap besonders zu bemühen!

Wir bieten LRS-Förderkurse für Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche an.

Wir nehmen Kinder mit den folgenden sonderpädagogischen Förderschwerpunkten auf:

– emotionale und soziale Entwicklung

– Sprache

– Lernen

Kinder mit anderen Förderschwerpunkt können wir nur aufnehmen, soweit die jeweilige Behinderung und das Gebäude es zulassen. Die Schule ist leider nicht rollstuhlgerecht und verfügt über keinen Aufzug.

Aufgenommen werden können auch Kinder mit einer Autismusspektrumsstörung oder chronisch erkrankte Kinder.

Was bedeutet die Trägerschaft der Schule durch die Evangelische Kirche?

Evangelische Schulen sind eine Einladung, sich mit Fragen des Glaubens und christlichen Werten zu beschäftigen. Dies gilt umso mehr, als dass religiöse Bildung nicht selbstverständlich ist in unserer pluralistischen Gesellschaft.

Evangelische Schulen sind geprägt von gelebter Nächstenliebe, Wertschätzung des einzelnen Menschen und Respekt vor der Menschenwürde – dazu gehört auch Toleranz gegenüber dem Andersdenkenden.

Werteerziehung bedeutet für Kinder Orientierung und ein Fundament für ihre Lebensgestaltung.

Weltanschaulich neutral?

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass Staat und Schule in Deutschland weltanschaulich neutral seien!

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird getragen vom „Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – so steht es in der Präambel.

Im Schulgesetz des Landes NRW heißt es in § 2: „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“

Gott und Religion spielen eine wichtige Rolle bei der Erziehung – auch in der Schule.

Bei der Werteerziehung geht es jedoch nicht um den erhobenen Zeigefinger.

Es ist -selbstverständlich!- darauf zu achten, dass niemand wegen einer religiösen Einstellung benachteiligt werden darf (Grundgesetz), gegenseitiges Kennen lernen und Akzeptieren von anderen Religionen und Einstellungen sind gefordert.

So wird evangelische Schule seit 60 Jahren in Burscheid gelebt und erfahren – völlig unverkrampft und oft als Bereicherung empfunden. So z.B. wenn es eine Anregung von Schülerseite ist, dass die Verarbeitung von Unglücken und Katastrophen in einem Gottesdienst geschehen kann: Etwa nach dem Anschlag vom 11. September.

Soll mein Kind bei der Anmeldung dabei sein?

Wir führen bei der Anmeldung ein persönliches Gespräch mit Ihnen als Eltern. Wünschenswert ist, dass bei diesem Gespräch beide Elternteile dabei sind!

Dieses Gespräch dauert etwa 20-30 Minuten und dient dem gegenseitigen Kennen lernen sowie Ihrer Sicht auf Ihr Kind. Das Kind braucht nicht dabei zu sein. Natürlich wollen wir auch Ihr Kind kennen lernen! Das gelingt nach unserer Erfahrung aber besser, wenn wir das Kind in seiner gewohnten Umgebung, seiner Grundschulklasse, besuchen als im Gespräch mit mehreren Erwachsenen.

Unsere Abteilungsleiterin für die unteren Jahrgangsstufen besucht daher alle angemeldeten Kinder in der Grundschule – und lernt dabei auch gleich die Grundschullehrer/in kennen und erfährt, wie und in welcher Klassenzusammensetzung das Kind bisher gelernt hat. Das gibt uns wichtige Hinweise für eine gelingende Klassenzusammensetzung in der 5. Klasse. Denn nur wer sich wohl fühlt in seiner Klasse, kann auch gute Leistungen bringen!

Wie kommt mein Kind mit dem Bus zur Schule?

Seit dem Schuljahr 2015/16 haben wir das Schülerticket eingeführt.
Damit fahren alle Schülerinnen und Schüler, die die Schule nicht zu Fuß erreichen können, mit öffentlichen Linienbussen zur Schule und zurück. Das Schülerticket kostet für Fahrtberechtigte (mehr als 3,5 km Entfernung von der nächstgelegenen Schule der Schulform) im Jahresabo 12 € (1. Kind), 6 € (2. Kind) oder 0 € (ab 3. Kind) im Monat. Damit kann auch außerhalb der Schulwege das komplette Liniennetz im Verkehrsgebiet der VRS genutzt werden, also auch nachmittags oder in den Ferien. Auch nicht Fahrtberechtigte (auch Schüler, die das Ticket nicht für die Fahrt zur Schule benötigen) können bei Bedarf das Schülerticket erwerben, dann zu einem Preis von 30,15 €.
Eine Broschüre zum Schülerticket sowie ein Anmeldeformular erhalten Sie im Sekretariat.

Wie sind die Unterrichtszeiten?

Die Unterrichtsstunde an der Gesamtschule dauert 60 Minuten. Nach zwei Stunden Unterricht ist jeweils eine 20-minütige Pause. Die Mittagspause ist ebenfalls 60 Minuten lang.

Der Unterricht beginnt – zumindest in der Übergangszeit, bis die Realschule ausgelaufen ist – um 7:30 Uhr.
Unterrichtsschluss ist an den langen Tagen um 15:00 Uhr (Di-Mi-Do), an den kürzeren Tagen um 13:05 Uhr.

Was kostet das Essen in der Mensa?

Die Mensa wird von der Firma „Uwe Nickut Catering & Schulverpflegung GmbH“ bewirtschaftet. In der Mittagspause stehen vier leckere Gerichte – größtenteils vor Ort zubereitet – zur Auswahl. Mindestens eines davon ist vegetarisch, das zweite ein klassisches Menü und beim dritten Menü (dem durchlaufenden Wochenspecial) stellen wir uns ganz auf den Geschmack Ihrer Kinder ein. Das vierte Menü ist eine Salatbar mit Selbstbedienung.
Ergänzt durch ein frisches Brötchen, Käse Schinken oder Thunfisch können sich die Kinder hier einen großen Salatteller zusammenstellen.
Für ein komplettes Essen (Menü+Salat+Desert) werden 3,50€ berechnet. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos mit einem Chip.

Welche Unterrichtsfächer gibt es?

in Klasse 5: Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften (bzw. Biologie, Physik, Chemie), Gesellschaftslehre (bzw. Erdkunde, Geschichte, Politik) , Arbeitslehre, Religion*, Kunst, Musik, Sport

* evangelisch oder katholisch oder Islamunterricht

Außerdem gibt es Stunden zum „Lernen lernen“ und Lernzeiten.

in Klasse 6: Fächer wie auch in Klasse 5, zusätzlich gibt es eine Differenzierungswahl in den Bereichen

– Fremdsprachen (z.Zt. Spanisch)

– Darstellen und Gestalten

-Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Biologie

-Arbeitslehre mit Schwerpunkt Technik und Informatik

Welche AGs werden angeboten?

Das AG-Angebot variiert von Schuljahr zu Schuljahr – je nach Möglichkeiten der Lehrerinnen und Lehrer und dem Interesse der Schülerinnen und Schüler.
Eine aktuelle Auflistung alle zur Zeit angebotenen AGs finden Sie im Homepagemenü